Autor: Kathryn Taylor
gelesen von: Yana Blümel
Verlag: Lübbe Audio
Spieldauer: 9 Stunden 5 Minuten
Preis: 24,95 EUR
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Art: Reihe Band 01

Er ist reich. Er ist sexy. Er ist der begehrteste Junggeselle Europas. Und er will nur sie. Grace ist jung und behütet, für Männer hat sie sich noch nie so recht interessiert. Erst als sie während eines Praktikums in London den charismatischen Jonathan Huntington trifft, erwacht sie aus ihrem Dornröschenschlaf. Jonathan ist reich, unfassbar attraktiv und noch dazu ein Viscount – aber alles andere als ein Märchenprinz. Immer tiefer entführt er Grace in seine Welt der dunklen Begierden, immer haltloser verliert sie sich im Strudel ihrer Lust. Doch als Jonathan einen schier unmöglichen Liebesbeweis von ihr fordert, muss sie erkennen, wie gefährlich ihre Gefühle für ihn sind.

Empfehlung

Die Cover Gestaltung hätte ich mir hier etwas aufwendiger gewünscht. Man kann sich durchaus denken was einen erwartet, eben weil es so minimalistisch ist, dennoch sehe ich hier Potenzial nach oben.

Grace Lawson träumt von einer tollen Zeit in England, doch alles wird aufregender und größer als sie es sich je vorstellen konnte. Doch wächst ihr alles über den Kopf? Sie ist jung und unschuldig, und Jonathan Huntington alles andere als einfach. Doch sie hat einen Dickschädel mit dem sie auch durch Wände stürmt, doch ist diese Wand evt. zu stabil für sie?

Eine erstaunlich überzeugende und zum seufzen schöne Reihe.

Fazit

„Colours of Love“ ein „Shades of Grey“ Abklatsch? Nun, was man nicht leugnen kann ist, das diverse Bücher mit einem hohen Erotik Anteil aus dem Boden sprossen als Shades of Grey seinen Durchbruch feierte. Auch wenn ich „Colours of Love“ mit einer hochgezogenen Augenbraue auf meinem Handy speicherte, muss ich euch sagen das dieses mich auch überzeugen konnte.

In Shades of Grey habe ich vor allem Ana stark kritisiert da sie sich in meinen Augen einfach zum Mäuse melken dämlich benommen hat. Kaum ein Buch hatte mich mit dem Verhalten einer Protagonistin so abgestoßen. Doch das ist hier anders, Grace Lawson ist sehr jung. Sie ist sicherlich in vielen Dingen weder erfahrener noch reifer als Ana, doch sie ermahnt sich selbst und bekommt einfach die Kurve.

Natürlich gibt es viele Parallelen, aber gewisse Dinge mag ich einfach. Den besitzergreifenden intelligenten Mann der weiß was er will, auch in der Regel wie er es bekommt. Hier ist es allerdings so, das Grace ihm ab und zu lustig Parole bietet.

Schema ist also klar, attraktiver reicher Geschäftsmann namens Jonathan (ganz viele Namen fast adelig^^) Huntington fühlt sich zu kleiner naiven Frau hingezogen. Natürlich hat er auch ein dunkles Geheimnis auf das sie neugierig ist, auf das ich ebenso neugierig war. Ich hatte bisher keine Rezensionen zu dieser Reihe gelesen da ich diesmal völlig ahnungslos und unvoreingenommen ran gehen wollte.

Diese Reihe gefällt. Sie wird zudem von Yara Blümel gelesen und das macht sie ganz hervorragend, ihre Stimme ist sehr ausdrucksstark und auch die männlichen Parts spricht sie völlig sicher und überzeugend. Ganz nach meinem Geschmack.

Oh Gott. Mir wird heiß und kalt, als ich begreife, was für einen unglaublich peinlichen Fehler ich da gemacht habe. Jonathan Huntington ist nicht hier, um die neue Praktikantin aus Chicago abzuholen. Er wartet auf den japanischen Geschäftsmann hinter mir, der durch einen grausamen Zufall genau zu gleichen Zeit angekommen ist.

Natürlich tauchen noch weitere Charaktere auf, einige haben Tiefgang, andere sind wiederum einfach nur da um die Handlung weiter zu bringen. Da sich alles aber auf Jon und Grace und den nahen Umkreis (Vater, Schwester & besten Freund von Jon) konzentriert, ist das alles perfekt. Wobei die Schwester von Jon hier so sympatisch und lebensfroh rüber kommt das man sich eine eigene Geschichte zu ihr wünscht.

Auch hier kann man sicher gute und schlechte Seiten finden, man kann in absolut jeder Suppe ein Haar finden, manchmal auch die eigenen 🙂 Die Erotik ist hier ein zentraler Punkt der nicht außer acht gelassen werden sollte, wem sowas nicht gefällt sollte hier die Finger von lassen.

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