Autor: J. Winter
Verlag: selbst verlegt
erhalten durch: Bloggdeinbuch
Seiten: 284
Preis: 9,99 EUR
Amazon: bestellen
Art: Trilogie Band 01

 

Amy Laurent Ashford hasst es Jägerin zu sein – denn ihr übernatürlicher Instinkt lässt sie nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden, sondern verdammt sie zum Töten.
Um dem Kreislauf zu entkommen, stürzt sie sich in ihr Leben als Soldatin der U.S. Air Force. Bis zu dem Tag, an dem sie den verhängnisvollen Befehl bekommt, eine Top Secret-Akte zu transportieren. Ihr Wagen erleidet mitten in der texanischen Wüste eine Panne. Notgedrungen muss sie sich von einem Reisebus mitnehmen lassen.
Doch noch bevor sie diesen betritt, dringt der erste unmenschliche Laut aus dem Fahrzeug und zieht sie in einen alten Albtraum, aus dem sie nie wieder erwachen soll…

Empfehlung

Das Cover ist der Hammer, das muss man hier mal einfach sagen. Es passt auch unglaublich gut zur Story und wird zu meiner Freude auch in dem Stil in den folge Bänden bei behalten.

Götterjäger sind gut, ne böse. Ganz einordnen kann man das nicht, und so geht es auch Amy und ihren Gefährten. Sie ist auserkoren Monster zu töten, doch sie fängt an alles zu hinterfragen und keine Killermaschine mehr zu sein.

Der erste Band der Reihe fängt etwas holprig an, wer jedoch gerne Leitern hinauf klettert wird hiermit nicht ganz falsch liegen.

Fazit

Götterjäger ist der Debütroman von Frau J. Winter. Man merkt wie viel Liebe und Mühe in diesem Buch stecken, doch vielleicht aus diesem Grund an einigen Stellen ein wenig zu viel hier von und davon. Band 1 der Reihe war gut, konnte mich aber nicht wirklich überzeugen.

Der Schreibstil von Frau Winter ist leicht und gut zu lesen, auch die Art wie sie etwas aus drücken möchte ich tadellos und gut. Aber oft hatte ich einfach das Gefühl das einfach an vielen Stellen einiges überdreht wurde.

Eine Geschichte um Götterjäger und was dahinter steckt, ihre Fähigkeiten und Ziele. Fantastische Wesen und welche Rolle sie alle miteinander und untereinander spielen. Ein Roman voller Fantasie und Mythologie ist normal ein kleiner Leckerbissen für mich. Doch hier holpert Frau Winter noch ein wenig über eine alte Landstraße mit Schlaglöchern.

Leider verwirrte sie mich zu Anfang auch mit den ganzen Namen und Spitznamen und ihrer eigenen Anrede der Charaktere ziemlich, hier dauerte es eine Weile bis ich das durcheinander entwirrt hatte : )

Die Charaktere sind alles in allem ganz passabel, dochfür meinen Geschmack „jammern“ sie einfach zu viel. Im Grunde haben fast ausnahmslos alle ein unheimlich trauriges oder grausames Schicksal erlitten oder blutige Erlebnisse hinter sich. Nicht nur das hier jemand an HIV erkrankt ist, nein, der nächste hat Leukämie. Sicherlich klingt es an sich nicht unrealistisch, doch mir war es hier einfach zu viel, das sind nicht die Dinge die ich am laufenden Band in einem Fantasy Roman lesen möchte.

Sieht man also davon ab das es allen immer schlecht geht, oder alle was tragisches erlebt haben, so haben alle immer und ständig Schuldgefühle und reden sich selber schlecht. Auch das ist etwas, das mich immer weiter frustrierte.

Einer meiner Lichtblicke war das quirlige kleine Caith Sith (schottische Wurzeln, Feenkatze) Wesen namens Ciryll, auch Cill genannt. Sie war einfach aufgeweckt, etwas verrückt und hat die Gruppe aus Jägern auf trapp gehalten. Das Rätsel das sie in einer brenzlichen Situation von sich gibt, ist gut eingewoben worden und hat mich hier wirklich neugierig gemacht und gefesselt.

In diesem Buch gibt es leider noch einen weiteren Aspekt der mir absolut nicht zusagt, dies hat jedoch mit meiner persönlichen Vorliebe bzw. Abneigung zu tun. Ich mag einfach keine dreiecks Geschichten, wenn ich dies bereits in einem Klappentext lese, lege ich das Buch direkt zur Seite.

Hoffnung hege ich jedoch für die folge Bände : ) Oft ist es ja so, das im ersten Band wirklich weit ausgeholt wird. Doch in den kommenden Bänden könnten einige Punkte die ich ansprach, sich um 180 Grad gewendet haben.

Für einen Debütroman zolle ich Frau Winter hier meinen vollen Respekt und ich freue mich weiterhin eine ihrer Leserinnen zu sein und ihre Fortschritte mit verfolgen zu können, denn Potenzial ist in meinen Augen vorhanden.

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