Autor: Teresa Simon
Verlag: Heyne<
Seiten: 448
Preis: 9,99 EUR
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Art: Einzelband

 

Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Auch die Familienvilla hat Anna wieder in Familienbesitz gebracht. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegt, stößt sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stößt sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis …

Empfehlung

Das Cover ist einfach total schön und harmonisch gestaltet. Man kann sich vorstellen das es sich um genau den Rosengarten vor der Villa handelt. Man sieht sogar den kleinen Pavillion den alle Frauen sehr liebten. Ein gutes und passendes Bild.

Anna Kepler liebt die Rosenvilla in der alles eine Geschichte zu haben scheint, das Diese dunkler als gedacht ist erkennt sie, als sie eine alte Schatulle findet. Sie erkennt das ihre Familie ein Geheimnis hütet und sie ist wild und fest entschlossen dieses zu lüften.

Ein tolles Buch, tolle Frauen, eine Geschichte mit Herz.

Fazit

Das Buch beginnt mit einem Brief, ergreifend voller Angst und einem dunklen Geheimnis. So endet das Buch auch, mit eben diesem Brief der zuletzt erst alles auf deckt. Ich bin noch völlig ergriffen und gefühlsmäßig noch bei unseren „Frauen der Rosenvilla“, es war toll in die ganz private Geschichte ein zu tauchen und zu erfahren wer diese Frauen waren.

Teresa Simon hat hier einen wundervollen Roman geschaffen, der nicht nur mit den tollen Rezepten für Pralinen und Likör auf warten kann, sondern auch mit einem tollen Schreistil der sich sehr leicht und überraschend flüssig lesen lässt. Ihre Art, Satzbau und Formulierungen sind genauso ein Gedicht wie die heiß geliebte Schokolade in der Story selbst.

Anna Kepler investiert nicht nur jede Minute auch jeden Cent in die Rosenvilla an der ihr Herz hängt, nebenbei hat sie aber auch noch eine ganze Menge mit ihrem zweiten Lokal der „Schokolust“ zu tun. Nun sollte man meinen das sie völlig ausgelastet ist, dennoch vermisst sie einen Mann und Kinder in ihrem Leben, Eines, das damit gefüllt in der Rosenvilla statt finden sollte.

Doch als sie im neu angelegen Rosenbeet eine alte Schatulle findet in der Tagebuch Seiten der Frauen versteckt wurden, die einst in der Villa lebten, kommen Geheimnisse ans Licht die Anna nicht nur mit Freude auch mit viel Grauen erfüllen.

Nach und nach erkennt sie, das ihr Großvater Kuku (Kurt) viele Geheimnisse mit ins Grab nahm ohne je zu Lebzeiten darüber zu sprechen. Auch ihr eigener Vater hält sich strickt an sein anscheinend geleistetes Schweigegelübde und vermeidet jedes Gespräch über Kurt Kepler.

Doch als Anna eines Tages wortwörtlich über die Füße eines jungen Mannes stolpert und erkennt, dass er mit diesem Geheimnis verbunden ist, überschlägt sich alles.

Anna hat mir ausgesprochen gut gefallen und ihre Liebe zu dieser alten Villa und Schokolade kann ich einfach nur nachempfinden, sie ist unheimlich klug, intelligent aber auch stur. Es war leicht sie zu mögen und mit ihr zu bangen und das Geheimnis ihrer Vergangenheit.

Ein toller Roman den man gerne weiter empfiehlt.

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