Im Herzen der Vollmond von Natalie Luca

 

 

Autor: Natalie Luca

Verlag: bittersweet
Seiten: 73
Preis: 1,49 EUR
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Art: Novelle

 

Nachthell – Kühlvertraut – Bernsteinaugen…

Während der Vollmond aufgeht, muss Lillys Zug in einer menschenleeren Gegend einen Nothalt einlegen. Entnervt verlässt sie den Zug, um sich selbst durchzuschlagen. Und stößt auf ein geheimnisvolles Dorf mitten im Nirgendwo.

Das Cover welches wieder etwas kleiner ist als Buch Größe ist toll gestaltet und passt wunderbar zum Titel, es würde also jederzeit wieder meine Aufmerksamkeit erhalten.

Lilly ist ein junges Mädchen und mit dem Zug unterwegs, dieser muss jedoch wegen Komplikationen halten und so beschließt sie auf eigene Faust dafür zu sorgen das es schnell weiter geht. Doch leider ist das gar nicht so einfach wie gedacht, denn nicht nur fremde Menschen sondern auch Wölfe treiben sich in der Gegen rum.

Eine kleine Geschichte als Appetit Anreger : )

Der Schreibstil dieser kleinen Kurzgeschichte ist in jedem Fall sehr gut und lässt sich flüssig und gut lesen. Leider gab es jedoch immer wieder Momente wo ich mit der flachen Hand gegen die Stirn geklatscht habe oder den Kopf schütteln musste.

Es sind einfach zu oft Situationen in denen sie nicht sehr realistisch oder überzeugend reagiert, das sage ich die eigentlich durchaus der Meinung ist das man ein wenig irrational handeln kann wenn man direkt in der einen oder anderen Stress Situation steckt. Aber das sie zb. sehr sehr spät merkt das sie sich unmöglich in ihrer Zeit befinden kann ist in meinen Augen doch etwas das ich nicht ganz nach voll ziehen kann.

Lilly ist unsere Protagonistin und gefiel mit von Anfang an sehr gut, sie ist ein junges Mädchen das mutig ist aber die Priese Angst dabei im Herzen trägt was eine schöne Kombination ergab. Sie ist allein in einem Zug unterwegs und will auf eigene Faust erkunden was in ihrer Umgebung zu finden ist und ob sie nach dem Baumstamm Dilemma jemanden erreichen kann.

Doch sie wird auf der Strecke von einer alten netten Dame mit genommen und an einen unbekannten Ort gebracht in dem sie nicht sehr willkommen scheint, was sie verwirrt denn sie hat ja niemandem etwas getan. An ihrer Seite ist der geheimnisvolle Julian, der für mich natürlich nicht ganz so unbekannt war denn der Leser erkennt schnell wen er mit Julian von Hagen vor sich hat.

Alles in allem ist es eine nette kleine Geschichte vor allem wenn man die wenigen Seiten bedenkt, in meinen Augen jedoch nicht mehr, das Ende ist sicherlich ebenfalls Geschmackssache. „Im Herzen der Vollmond“ ist in meinen Augen jetzt zwar kein absolutes Muss, ist aber etwas gemütliches für einen kurzen Abend 🙂

*folgt*

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