Totentrickser von Jan Oldenburg

 

 

Autor: Jan Oldenburg

Verlag: Piper
Seiten: 416
ISBN: 978-3-492-70296-6
Preis: 14,99 EUR
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Art: Einzelband

 

Hüte dich vor dem Totentrickser!
Mit Keule und Streitaxt gehen Zwergenkrieger Brom und seine wackeren Gefährten ihrem heroischen Handwerk nach. Doch so ein Heldenleben kann ordentlich aus den Fugen geraten. Vor allem, wenn man einem sterbenden Totenbeschwörer verspricht, auf seine ungezogene Tochter aufzupassen – und sich plötzlich mit einer ganzen Sippe nekromantischer Nachtelfen herumschlagen muss.

 

Dieses gewählte Cover hat mich sehr gefreut, ich  mag es sehr wenn es zum Inhalt passt, in diesem Fall zeigt es unsere Heldengruppe mit ihrem neuen Mitglied das sie zu ihrem eigenen Leidwesen hinzugefügt bekommen haben.

Ein spannendes Abenteuer um den Zwergenkrieger mit seiner Axt und einer Spur von Tot die er mit seinen Freunden hinter sich her zieht. Zufälle sehen sicher anders aus und so haben unsere Helden alle Hände voll zu tun, mit Nenia und ihrer verkorksten Verwandtschaft.

Ein Buch das ich wärmstens empfehlen kann wenn man eine große Portion Spaß benötigt.

[Vorsicht Spoiler!]  Das nenne ich mal wirklich eine Heldengeschichte, ich konnte mich oft amüsieren denn das ganze ist Fantasy Komik vom Feinsten. Viele Charaktere die einfach schon so viel lustiges an sich haben, dass man einfach schon alleine darüber grinsen muss. Oft haben auch einfach die übertriebenen Passagen ihr urkomisches.

Die Heldentruppe um Brom >>die Axt<< Stahlbart hat alles zu bieten, einmal mit ihm selbst als klassischen Helden der mit dem Kopf wortwörtlich zuerst durch die Tür und Tore will (wobei es nicht immer sein eigener sein muss ^^). Mit der intelligenten, gefühlvollen Gnom Magierin die nicht auf den Mund gefallen ist. Einem Troll Oger der gar nicht so dumm wirkt wie er aussieht und einem Meisterdieb mit chirurgischen Talenten die des öfteren gebraucht werden.

Wir begleiten die Gruppe zu einem Nachtelfen Totenbeschwörer mit dem wohlklingenden namen Thanatos. Die Heldengruppe, vor allem Brom, schafft es ihn „ausfersehen“ um die Ecke zu bringen. Doof nur, dass die hinterbliebene Nachtelfentochter Nenia nun irgend wen benötigt um dort weiter aufwachsen zu können. Also muss die Heldengruppe los ziehen und die Liste der Verwandten abklopfen.

Sehr schnell stellt sich raus, dass die Heldengruppe mindestens so viel anstellt als sie gut macht, wobei wohl die eine Seite etwas schwerer wiegen mag. So schleifen sie die kleine Nenia, die ihrem Vater in Bosheit in nichts nach steht, zu einem Verwandten nach dem nächsten. Dieses Unterfangen ist gar nicht so einfach, denn dieses Kind kennt keine liebevolle Art. Erschwert wird das Ganze dadurch das ihre Familie einer nach dem anderen den Löffel abgibt. Bis letztendlich nur noch einer über bleibt.

Das Buch ist wirklich vorrangig auf den Spaß ausgelegt, dennoch erhalten wir recht tiefe und traurig klingende Einblicke in die Vergangenheit unserer Helden. Jeder hat seine persönliche Leidensgeschichte die es zu überwinden gilt, ein Schatten der Kindertagen als sie noch lernen mussten sich in der Heldenwelt zurecht zu finden. Dieser Part hat mir sehr gut gefallen.

Das Ende des Buches, der Ausgang unseres Heldenabenteuers war interessant und überraschend, natürlich wieder mit der nötigen Portion Witz. Ich möchte mal sagen das die Helden von Anfang bis zur letzten Seite nicht wirklich viel Glück haben, wobei sich alle wirklich die größte Mühe geben. Denn Zwerge lieben Gold und alles was glänzt. Ein für mich sehr unterhaltsames Buch mit einer Portion von allem und einem riesen Schluck drolliger Scherzhaftigkeit.

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