The Legion – Der Kreis der Fünf von Kami Garcia

 

 

 

Autor: Kami Garcia

Verlag: CBT
Seiten: 336
ISBN: 978-3-5701-6270-5
Preis: 16,99 EUR
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Art: Reihe Band 01

 

Als Kennedy Waters ihre Mutter tot auffindet, bricht ihre Welt zusammen. Noch ahnt sie nicht, dass dunkle Mächte am Werk sind. Bis die attraktiven Zwillinge Jared und Lukas Lockhart in ihrer Tür stehen und sie gerade noch retten – vor einem wütenden Rachegeist, der Kennedy töten wollte. Die beiden Brüder erzählen ihr von >>The Legion<<, einer jahrhundertealten Geheimgesellschaft, derer Aufgabe ist, die Welt vor einem mächtigen Dämon zu schützen. Alle fünf Mitglieder der Legion starben in einer einzigen Nacht. Und Kennedys Mutter war eine von ihnen. Jetzt ist es an Kennedy, ihren Platz einzunehmen. An der Seite der neuen Mitglieder der Legion, Alara, Priest und den Zwillingen, begibt sich Kennedy auf die Suche nach der einen Waffe, die den Dämon aufzuhalten vermag … im ständigen Kampf gegen tödliche Rachegeister.

 

Das mal etwas andere Cover zieht schon die Blicke auf sich. Es ist mal kein schönes, schlankes schick angezogenes Mädel auf dem Cover. Das Mädchen lächelt zwar was das Düstere abmildert, aber dennoch ist es mit den Farben gespenstisch. Alles in allem ist es schon vom Cover ein Buch das ich gerne im Regal stehen habe.

Kennedy verlor ihren Vater mit fünf und nun ihre Mutter mit siebzehn, doch damit endet die Geschichte nicht, sie beginnt. Sie muss lernen das es noch weitaus mehr in der Welt gibt als das, was sie bisher um sich hatte. Es gibt Geister, Dämonen, Engel und noch einiges dazwischen. Sie ist eine Auserwählte und gehört einem Geheimbund an, der die Menschen vor einem gefährlichen Dämon beschützen soll, dass es jedoch nicht so einfach ist merkt Kennedy schnell und sie ist die Einzige die bisher völlig unvorbereitet in die Situation stolpert.

Ein gelungenes Buch, eine Geschichte mit Pepp und Würze. Frau Garcia hat das Thema „Übernatürliche“ auf faszinierende Weise verpackt.

[Vorsicht Spoiler] Kennedy ist 17 Jahre alt, malt gerne und gut. Sie hat eine beste Freundin namens Elle und ihr wurde gerade wie das in dem Alter so ist das Herz von ihrem Schulschwarm gebrochen. Bis auf die Tatsache das sie mit 5 Jahren zusehen musste wie sie von ihrem Vater verlassen wurde, sollte man meinen das sie ein normales Leben führt.

Doch schon immer war Kennedy etwas besonderes, denn sie hat ein fotografisches Gedächtnis und gelernt das man sich damit nicht immer Freunde macht. Als sie auch ihre Mutter durch einen plötzlichen tot verliert wird ihre Sicht auf die Welt in neue Banen gelenkt.

Plötzlich sind da noch andere in ihrem Alter, die ebenfalls ihre Eltern verloren haben, besondere Fähigkeiten besitzen und behaupten sie gehöre ebenfalls in diesen Kreis der Fünf der berufen wurde die Menschen vor einem frei gelassenen Dämon zu retten. Kennedy sieht ihre Chance endlich Teil von etwas zu werden und etwas zu finden das sie sich zu Hause fühlen lässt, doch einfacher wird ihr Leben dadurch erst mal nicht.

Das Buch hat mich, es hat mich richtig. Fand ich die Idee von Jugendlichen „Geisterjägern“ schon in dem Buch „Lockwood & Co“ super, so sehe ich hier deutliche Parallelen die mich ebenfalls begeistern können. Zumal mich das Thema Symbole und deren Kraft ebenfalls sehr fasziniert hat, man findet in diesem Buch auch schöne Zeichnungen die uns noch stärker an der Geschichte teil haben lassen.

Die Charaktere selbst, die Zwillinge die hübsche aber starke Alara und der hoch intelligente und sympatische Priest, der jüngste mit seinen 15 Jahren, sind gut gestaltet und wir erhalten Einblicke in Teile ihres bisherigen Lebens. Es ist ja immer ein wichtiger Punkt damit uns die jungen Legionsmitglieder auch ans Herz wachsen können, dies ist Frau Garcia hier wohl einwandfrei gelungen.

Das Buch ist gut strukturiert, flüssig zu lesen und man hat keine Atempausen, so wenig wie unsere Protagonisten. Ab und an hatte ich zwar das Gefühl das unsere liebe Kennedy etwas zu sehr mit ihren Gefühlen um sich schlägt aber durch ihr junges Alter und die Erlebnisse auch durchaus nach zu voll ziehen.

Frau Garcia lässt uns mit einigen offenen Fragen zurück, was mich ungeduldig den nächsten Band erwarten lässt. Das Ende ist ebenfalls so gestaltet das man sich zumindest noch ein Kapitel mehr wünscht um nicht ganz so offen zurück gelassen zu werden. Ein wirklich gutes Buch das Lust auf mehr macht.

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