Pyromantische Affäre von Laura Lay

 

 

Autor: Laura Lay

Verlag: selbst verlegt
Seiten: 81 (Mit Bonus & Leserprobe)
Preis: 2,79 EUR (eBook)
Amazon: bestellen
Art: Reihe Teil 01 (Erotik)

 

Joe und Lila sind ein besonderes Paar. Wo immer sie auch auftauchen, erregen sie Aufmerksamkeit und neugierige Blicke. Was niemand weiß: Sie spielen ein erotisches Rollenspiel. Und was geschieht eigentlich, wenn eine Pyrokünstlerin und eine Malerin in einem Künstlercamp aufeinander treffen und sich verlieben? Ein Feuerwerk der Sinneslust!

 

Das neue Werk von Frau Laura Lay ist optisch schon mal ein Hingucker, das Cover gefällt mir unheimlich gut und das rot ist wirklich schön. Zudem ist es wieder erfrischend ein Cover das auch zum Inhalt des Buches passt.

Frau Lay verstrickt hier wieder sehr interessant zwei Geschichten miteinander, ich finde diese Art sehr selten und unheimlich kreativ und vielseitig. Wer also wissen möchte wo die Verbindung zwischen den beiden Künstlerinnen Yui und Berit die sich näher kommen und Lila und Joe liegt, greife also bitte zu diesem ersten Teil ihrer Reihe.

Ein absolut schöner Auftakt.

[Vorsicht Spoiler!] Laura Lay ist selbst eine kleine Künstlerin die liebevoll und gekonnt ihre Charaktere die selbst Künstler sind, in diesem ersten Teil zum Leben erweckt. Dies ist wirklich ein sehr guter Aufbau um die Geschichte in kommenden Teilen weiter zu vertiefen.

Es geht um die junge Berit, Künsterlin mit Leinwand und Öl und Yui eine Asiatin die sich mit der pyromantischen Seite der Kunst beschäftigt. Letzteres bedeutet, dass Yui Feuerwerk in jeglicher Form in die Luft jagt und diese für die Ewigkeit fest hält. Ein unheimlich interessanter Teil der Geschichte der viele Möglichkeiten bietet und durch Frau Lay bereits genutzt wurde.

Berit ist offen und kontaktfreudig, sie ist mit Yui und noch ein paar Menschen zusammen auf einem Gehöft um sich dort der jeweiligen Kunst zu widmen. Alle unternehmen etwas zusammen, Berit lernt jeden Einzelnen kennen, doch ihr gelingt es zu Anfang nicht, auch Yui mit in die Gruppe zu integrieren, denn diese hält sich immer wieder am Rand des Gruppe.

Eines Nachts jedoch nimmt Yui sie in der Nacht mit an einen See um ihr dort ihre Kunst näher zu bringen, dabei kommt auch Yui der jungen Berit näher, sehr nahe. Berit ist fasziniert und erschrocken gleichermaßen doch will sie es beenden bevor es beginnt? Und dann macht Yui ihr einen verlockenden Vorschlag.

Neben diesem Handlungsstrang lernen wir auch die junge Lila kennen die „ihren“ Joe vom Flughafen abholen möchte. Warum sie dabei aussieht wie ein Schulmädchen und Zöpfe trägt obwohl sie schon aus diesem Alter raus ist erfahren wir natürlich auch. Und genauso wie Berit und Yui kommen auch die beiden verschiedenen Charaktere sich näher. Dieses näher kommen ist jedoch gezielter, bestimmter und eine eigenen Faszination.

Wieder einmal ist es Frau Lay gelungen mich zu fesseln, der Schreibstil und die Ausdrucksweise sind absolut mein Geschmack der sich sehr fließend und angenehm lesen lässt. Man merkt hier einfach das sich damit viel Mühe gegeben wurde.

Ich bin begeistert von ihrem Werk, das nicht nur inhaltlich ein Feuerwerk bekundet sonder auch beim lesen ein Feuerwerk der Phantasie anregt.

*folgt*

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