Autor: Susann Ee
Verlag: Heyne
Seiten: 400
Preis: 12,99 EUR
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Art: Reihe Band 01

 

Die Engel sind auf die Erde gekommen, doch sie haben nicht Frieden und Freude, sondern Elend und Zerstörung mit sich gebracht: Weltweit liegen die Städte in Trümmern, und die Menschen trauen sich vor Angst kaum noch auf die Straße. Als eine Gruppe Engel die kleine Schwester von Penryn entführt, haben sie sich jedoch mit der Falschen angelegt. Die Siebzehnjährige zieht los zum Hauptquartier der Engel, um ihre Schwester zu befreuen. Aber dafür braucht sie Hilfe – und die kommt ausgerechnet von Raffe einem flügellosen Engel…

 

Empfehlung

Das Cover ist schön gestaltet, ein dunkler Himmel der mit Blitzen durchzogen ist. Ein paar schöner Engelsflügel in einem eingestanzten Kreis. Es passt einwandfrei und ist sehr gut worden.

Penryn ist ein junges Mädchen das eigentlich nur Schule, Freunde und Feiern im Kopf haben sollte. Doch in ihren jungen Jahren lastet schon eine Menge auf ihren Schultern, ihre junge Schwester Paige sitzt im Rollstuhl und ihre schizophrene Mutter ist ohne ihre Medikamente außer Kontrolle und unberechenbar. Bei allem ist das natürlich noch nicht genug, denn nun hat sie auch noch einen flügellosen Engel an ihrer Seite.

Dieses Buch hätte ich trotz sehr guter Rezensionen und tollem Cover wohl sehr lang noch nicht gekauft. Das wäre sehr schade gewesen denn ich hätte einfach ein tolles Buch verpasst das viele Elemente die ich sehr schätze in sich vereint. Für Schwache Nerven ist es jedoch nichts, denn es wird in diesem Teil nichts beschönigt.

Fazit

[Vorsicht Spoiler] Penryn ist jung doch seit die Engel die Welt in Schutt und Asche gelegt haben trägt sie eine Last auf ihren Schultern die man in dem Alter einfach nicht tragen sollte. Doch sie ist stark und so kümmert sie sich um ihre 7 Jahre alte Schwester Paige die im Rollstuhl sitzt und ihre schizophrene Mutter.

An einem Abend an dem sich die kleine Familie sicher fühlt wo andere keinen Schritt Nachts auf die Straße wagen, die Angst vor dem Übernatürlich ist zu groß, versuchen sie einen neuen Aufentaltsort für sich zu finden. Doch genau diesen Abend suchen sich einige Engel aus um quasi vor ihrer Nase einen kleinen ungleichen Kampf gegen ihres gleichen zu veranstalten. Fünf Engel versuchen einen einzigen ihrer Rasse zu töten und trennen ihm dabei die Flügel vom Körper.

Um die Engel von ihrer Schwester ab zu lenken hilft sie dem einzelnen Engel und wirft ihm sein Schwert zu, damit rettet sie zwar den Engel, doch der Rest schnappt sich Paige und erhebt sich mit ihr in die Lüfte, weit fort außerhalb ihrer Reichweite.

In der Hoffnung ihre Schwester lebend zu finden rettet sie den Flügellosen bewusstlosen Engel und wird fortan eine lange Zeit seine neue Begleiterin werden. Sein Name ist Raffe und die beiden schließen einen Packt, er benötigt seine Flügel und sie ihre Schwester, beides wird im Horst der Engel enden und so machen sie sich gemeinsam auf den Weg.

Frau Ee hat hier zwei sehr ausdrucksstarke Charaktere erschaffen die beide einfach unheimlich sympatisch rüber kommen, man mag sie auf anhieb. Penryn ist ein einfaches Mädchen das nicht übertrieben jammert sondern anpackt, sie ist stark und kann sich sehr gut alleine verteidigen. Ihre größte Stärke ist in meinen Augen ihre Loyalität, dies ist eine sehr schöne und wichtige Eigenschaft.

Raffe gefällt mir aus eben einigen selben Gründen, auch er kennt das Wort Loyalität und hat einen großen Beschützerinstinkt. Er ist stark und hat ein gesundes Maß an Ego, er hat einen wundervollen Humor der mich auch recht oft zum grinsen gebracht hat.

Viele Dinge sind offen geblieben und lassen mich spannend zurück und auf den zweiten Band warten, Penryn kann das Engelsschwert von Raffe tragen. Wir lernen das jedes Schwert ein eigen Leben führt und selbst entscheidet von wem es sich anfassen lässt. Dennoch scheint mir da mehr hinter zu stecken als schon erwähnt wurde.

Auch die Verbindung zwischen Penryn und Raffe gibt mir noch zu denken, Raffe hat mir den Eindruck gemacht das er schon öfter Freunde in seiner unmittelbaren Umgebung verloren hat weshalb er Penryn von Zeit zu Zeit von sich weg zu stoßen versucht. Nicht zuletzt bestärken mich auch andere Charaktere in dem Band mit ihren Reaktionen darauf.

Die Mutter ist ebenfalls so ein Aspekt den ich noch zuzuordnen versuche, sie ist schizophren und in einigen Augenblicken und Momenten wird sie jedoch von Penryn als klar und normal beschrieben. Sie sieht Dämonen und spricht mit ihnen obwohl Penryn diese gar nicht sehen kann, im laufe des Buches habe ich mich gefragt ob sie die Dinge wirklich sieht und die anderen sie einfach nicht wahrnehmen können. Und Penryn evt. auch mehr ist als es scheint.

Alles auf jeden Fall in meinen Augen sehr spannend, ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Band wo hoffentlich meine Fragen alle beantwortet werden 🙂

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