Sonea die Heilern von Trudi Canavan

 

Autor: Trudi Canavan

gelesen von: Martina Rester-Gellhaus
Verlag: Hörverlag bei Audible.de
Spieldauer: 17 Stunden 40 Minuten
Preis: 29,95 EUR
Amazon: bestellen
Art: Trilogie Band 02 (Band 01)

 

Lorkin, der Sohn der schwarzen Magierin Sonea, wurde in Sachaka entführt. Seine Häscher hoffen, von ihm die Kunst der Heilung durch Magie zu erlernen, die in Sachaka unbekannt ist. Lorkin weiß jedoch, dass diese Fähigkeit im Falle eines Krieges einen enormen Vorteil birgt. Er ist fest entschlossen, das Geheimnis zu wahren. Aber dann lernt er Tyvara kennen – und verliebt sich in sie. Währenddessen verfolgt seine Mutter Sonea in ihrer Heimat Kyralia einen abtrünnigen Magier, der seine Dienste an die Diebesgilde verkauft hat. Doch ein Mord, begangen mit schwarzer Magie, lenkt sie von ihrer Aufgabe ab. Denn es gibt nur zwei Magier, die dazu fähig sind: der Schwarze Magier Kallen, der ein wasserdichtes Alibi hat – und Sonea selbst! Sonea muss alles daran setzen, das Vertrauen der Magiergilde zurückzuerlangen. Denn ohne sie ist Kyralia einem Angriff der Schwarzen Magier von Sachaka hilflos ausgeliefert…

 

Kaufen! Sofort! : ) Was anderes kann man dazu einfach nicht sagen, denn Trudi Canavan versteht ihr Handwerk einfach zu gut. Ihre Geschichte hat sie geschickt um ihre Charaktere gewoben und lässt mich nicht mehr los.

Sonea und ihre Freunde, vor allem auch ihre Feinde, sind nicht untätig. Es benötigt alle Aufmerksamkeit alle versteckten Winkel und Möglichkeiten zu entdecken und in die richtige Richtung zu gehen.

[Vorsicht Spoiler!]  Zu allererst möchte ich noch einmal sagen das es Trudi Canavan wie keine Zweite versteht, ihre Leser und Hörer zu fesseln. Man könnte wirklich denken diese Welt sei die wahre, richtige und echte Welt. Hinzu kommt, das mir immer wieder Tränen in die Augen steigen wenn ich an Sonea´s Verlust denke und erinnert werde. Wäre ich Sonea wäre das Buch beendet, denn ich wäre leider nicht so umsichtig wie sie es ist.

Nun zurück zum eigentlichen Inhalt. Lorkin ist nun ein Teil der Gemeinschaft der Verräterinnen, er lebt unter ihnen und lernt Stück für Stück dieses Leben kennen. Nicht alle sind begeißtert dass es ihm gestattet wird, frei dort zu leben. Er sieht schnell, das es zwar eine Art gerechtere Lebensweise ist, Diese aber auch nicht von „Gleichheit“ bestimmt wird.

Männer dürfen dort keine Magie erlernen, nur dann, wenn sie diese auf natürlichem Wege frei setzten und Gefahr bestünde das sie damit jemanden verletzten. Höhere Magie (also Schwarze Magie) wird ihnen gar nicht gelehrt. Lorkin selbst muss auf der Krankenstation helfen, er nutzt dort jedoch nicht die heilende Magie, dessen Wissen die Verräterinnen gerne erlernen und an sich bringen würden. Doch eines Tages, so ist sich Lorkin sicher, wird der Zeitpunkt kommen an dem er diese wird einsetzten müssen wenn er verhindern will das jemand stirbt.

Seine Gedanken sind durchweg nach voll ziehbar und machen einen selbst sehr nachdenklich, es ist spannend eine neue Kultur kennen zu lernen und wer auf seiner Seite ist oder gegen ihn arbeitet. Auch Tyvara ist im Saktoarium und darf dieses auch für 3 Jahre nicht verlassen, als Strafe für den Tot der Verräterin die Lorkin ihrerseits töten wollte. Es geht sehr zaghaft mit den Beiden weiter, aber schön dies zu beobachten.

Lorkins Sicht ist eine von vieren in diesem sehr komplexen Teil. Auch Lord Dannyl der als Botschafter in Sachaka weiterhin versucht seine Studien weiter zu führen trägt einen großen Teil dazu bei. Vor allem was die Studien bzgl. des Ödlandes uns seiner tatsächlichen Entstehung anbelangt, an die der König sicherlich auch großes Interesse haben würde. Zu Dannyl´s Überraschung erhält er bald Besuch von einem alten Freund, der nicht einfach hinnehmen konnte das er aus Kyralia fort gegangen war, allein. Ihnen zur Seite steht der Sachakanische Magier Ashaki Achati, der dem König zusätzlich auch sehr nahe steht. Man kann noch nicht ganz einschätzen wie weit seine Loyalität reicht.

Natürlich ist unser alt bekanntes Schlitzohr Ceryni der Dieb, mit seiner Tochter und seinem Leibwächter ebenfalls mit dabei und ihm dürfen wir ebenfalls über die Schulter schauen. Er muss sich im verborgenen halten, denn Skellin der Dieb mit der größten Macht, will seinen Tot und sein Revier. Doch ist es nicht so einfach sich auch versteckt zu halten, denn seine Handlanger sind überall und so langsam gehen ihnen die Gefallen aus, die ihnen andere Schulden. Somit bleibt nur noch ein Ausweg.

Eine neue Sichtweise erhalten wir durch Lady Lilia, sie ist wie Sonea aus der unteren Schicht und noch eine Novizin. Sie freundet sich mit Lady Naki an, die aus gutem Hause kommt und Lilia für sich zu gewinnen versucht. Eines Tages umschmeichelt sie Lilia so sehr das diese bereit ist sich an schwarzer Magie (Hohe Magie) zu versuchen, und Lilia gelingt es auf Anhieb. Kurz danach geschieht ein Mord, durchgeführt mit schwarzer Magie. Die Gilde schreitet ein und liest die Gedanken von Lilia und Naki, nicht erwiesen des Mordes aber angeklagt der schwarzen Magie werden Lilia´s und Naki´s Kräfte blockiert und Lilia wird eingesperrt.

Dort lernt sie die wilde Magierin und Mutter Skellin´s, Lorandra, kennen. Diese verleitet sie dazu, die Blockade zu umgehen und dann mit ihr zu fliehen. Lady Naki ist verschwunden und sie verspricht, Lilia im Austausch für ihre Freiheit, bei der Suche zu helfen. Doch bevor Lorandra Lilia hintergehen kann um sie Skellin aus zu liefern hilft Anyi ihr zu entkommen und bei Cery unter zu kommen die ihr helfen, Naki zu finden.

Als dies tatsächlich geschieht ist sie entsetzt zu erfahren was Naki´s wirkliche Beweggründe waren und das diese schon sehr lange schwarze Magie beherrscht. Sonea taucht auf und nimmt Naki und Lilia wieder mit in die Gilde, dort wendet sich zumindest für Lilia einiges zum Besseren.

Soneas Sicht ist natürlich immer present und da man sie bereits vom ersten Buch „Die Rebellin“ ins Herz geschlossen hat ist man mit ihr einfach schon so vertraut wie mit einer Freundin. Sie muss sich noch immer im Hintergrund halten, auch wenn schon so viel Zeit vergangen ist, trauen ihr nicht alle über den Weg. Doch viele sind dankbarer als Sonea je geglaubt hätte. Sie hat bei vielen Geschehnissen die Hände im Spiel und fügt die Geschichte zu einem Ganzen zusammen.

Das Buch ist so umfassend, so verstrickt und gespickt mit Informationen und neuen Erkenntnissen das ich darüber ein eigenes kleines Buch schreiben könnte. Dies soll bedeuten das es sich lohnt seine eigenen beiden Augen oder Ohren in die Geschichte eintauchen zu lassen. Ich hoffe sehr das diese noch immer nicht die letzten Teile Kyralia´s Geschichte und deren Bewohner sein werden.

*folgt*

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