Autor: Lynsay Sands
Verlag: Lyx Verlag
Seiten: 380
Preis: 9,99 EUR
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Art: Einzelband

 

Ohne ihre Brille ist Clarissa Crambray so gut wie blind. Dennoch verbietet die Stiefmutter ihr, eine zu tragen, aus Angst, sie könnte sonst keinen Ehemann finden. Durch ihre Tollpatschigkeit hat Clarissa schon viele Männer in de Flucht geschlagen. Nur der draufgänger Adrian Montfort, Earl of Mowbray, scheint sich daran nicht zu stören … 

Empfehlung

Lynsay Sands ist eine in meinen Augen sehr interessant schreibende Autorin die ich sicher zukünftig in mein Buchregal stellen werde. Sie schreibt locker und flüssig einfach herrlich.

Die Geschichte um die beiden äußerlich nicht ganz perfekten Protagonisten ist mit Witz und Gefühl geschrieben und so kommt es auch an. Adrian mit seiner Kriegsverletzung die bei der Londoner Gesellschaft fast schon Angst und Schrecken verbreitet und die junge Clarissa die fast blind wie ein Maulwurf ist und durch ihre ungeschickte Art jeden Bewerber um ihre Hand in die Flucht schlägt.

Ein Roman den man sich nicht entgehen lassen sollte, einfach bezaubernd und Herz erwärmend.

Fazit

[Vorsicht Spoiler!] Es geht um die junge Clarissa Crambray die ohne Brille nur Schemen erkennen kann, doch von ihrer Stiefmutter gezwungen wird ohne Diese rum zu laufen da sie damit schlechtere Chancen hätte einen Ehemann zu finden. Doch genau das ist es, was  nun passiert, denn sie schlägt mit vielen peinlichen Ereignissen die vom Verbrühen des besten Stückes des Mannes bis hin zum anzünden einer Perücke alle in die Flucht. Bis eines Tages Adrian Montfort, Earl of  Mowbray in der Londoner Gesellschaft auftaucht, von der Zurückgezogenheit des Landlebens wieder auf dem Parkett.

Adrian Montfort hat sich schon sehr lang nicht mehr in der feinen Gesellschaft blicken lassen denn seit er aus dem Krieg zurück gekehrt ist ziert seine eine Gesichtshälfte eine „hässliche“ Narbe die die jungen Damen in London tatsächlich in Ohnmacht fallen lassen. Doch durch seine liebevolle Mutter schon fast genötigt kehr er zurück. Zum Glück ist da die junge Clarissa die seine Aufmerksamkeit mehr als fesselt und die er nun näher kennen lernen möchte. Trotz aller Warnungen seines Cousins Reginalds der ebenfalls schon Bekanntschaft mit der Dame und ihrer Teetasse gemacht hat, zudem scheint die Londoner Gesellschaft zu glauben das sie aus Eitelkeit ihre Brille nicht tragen will.

Adrian ist voll Interesse für Clarissa doch Lydia macht das nähere kennen lernen nicht so einfach denn sie möchte nicht das die Beiden sich näher kennen lernen. Doch auch hier hilft die Familie Adrians weiter, denn nicht nur Reg steht ihm zur Seite auch seine Mutter und seine Schwester Meggy helfen ihm. So dürfen die beiden sich näher kennen lernen und finden schnell heraus das mehr zwischen ihnen ist. Doch Adrian hat das Gefühl das nicht alle „Unfälle“ die Clarissa widerfahren auch wirklich solche sind, sondern das es jemanden geben muss der hier und da ein wenig nach hilft.

Als die beiden jungen Menschen mit ihrer aufkeimenden Liebe in einer kompromittierenden Lage ertappt werden, weil erneut ein Anschlag auf ihr Leben verübt wurde macht er Clarissa kurzerhand einen Antrag. Auch wenn die Zeit für die Beiden wunderschön ist bis und nach der Hochzeit, so nagen doch Zweifel an Beiden, denn Clarissa macht sich Sorgen das Adrian sie mit Brille hässlich finden könnte und versteckt die heimlich erworbene. Adrian seinerseits hat Angst das Clarissa erst mit klarer Sicht sehen kann wie er wirklich aussieht und sich angewidert von ihm abwenden könnte.

Und zudem ist da weiterhin die Sorge um Clarissas Leben und den Gründen dafür, so gerät auch sein Cousin und guter Freund Reginald auf die Liste der Verdächtigen. Doch weder Adrian noch Clarissa können wirklich fassen das er dazu fähig sein könnte. Auch Lydia steht auf der Liste und hat es nicht leicht mit der Ablehnung die ihr von allen Seiten entgegen gebracht wird.

Ich bin völlig fasziniert von diesem Roman und habe mich durchweg köstlich amüsiert, denn die Dinge die Clarissa in ihrer Blindheit anstellt sind einfach für den Leser so anregend das man nur in Gelächter ausbrechen kann. Das Einzige was mich zwischendurch etwas stutzen ließ, waren einige Ausdrücke und Redewendungen bei denen ich mir nicht sicher bin ob es Diese in der Zeit schon gab. Dem Leser Vergnügen tut das jedoch keinen Abbruch und ich würde jeder Zeit wieder zu einem Roman von Frau Sands greifen. Sie hat einen wundervollen Stiel der sich flüssig und leicht lesen lässt so das man nur so durch das Buch fliegt.

Ein Roman den ich nicht nur Fans Historischer Liebesromane empfehlen kann sondern auch denen, die gerne damit beginnen möchten.

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