Autor: Katja Piel
Verlag: dotbooks
Seiten: 288
Preis: 6,99 EUR
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Art: Episode 01-06 

 

Sie ist sexy.
Sie ist tough.
Und sie jagt paranormale Wesen.
 
Medina Thompson ist acht Jahre alt, als sie alles verliert. Von einer Pflegefamilie zur nächsten abgeschoben, wird aus ihr ein Gewalt gezeichneter junger Mensch. Zwölf Jahre nach dem brutalen Mord an ihrer geliebten Grandma und ihrem Bruder Ross erfährt sie endlich warum die beiden sterben mussten. Sie stellt sich ihrem Schicksal und tritt das Erbe ihrer Großmutter an: Die Jagd auf das Übernatürliche…

 

Empfehlung

Bei bloggdeinbuch.de habe ich mich für das oben genannte eBook von Katja Piel beworben, die Beschreibung hörte sich gut an, ich mag das Übernatürliche und die Jagd auf Dieses. Leider fehlt in meinen Augen ein wichtiger Teil in der Beschreibung. Zu 75 % geht es in diesen Episoden um Geschlechtsteile und dessen Verwendung, ich möchte hier nicht ins Detail gehen. Wenn ich Dies vorher gewusst hätte, bin ich mir nicht mehr so sicher ob ich mich dafür entschieden hätte.

Katja Piel hat grundsätzlich eine schöne Art zu schreiben, die ich außerordentlich mag und gerne lese wenn die in meinen Augen unerotischen Szenen die dafür auch viel zu kurzlebig waren, um Stimmung aufkommen zu lassen nicht gewesen wären. Denn diese Story hat viel Potenzial mit den sehr interessanten Ideen und Ansätzen. Sehr schade.

Es ist nicht einfach dieses Buch an die breite Masse zu empfehlen, wer nach der Rezension neugierig geworden ist kann durchaus mal einen Blick hineinwagen.

Fazit

[Vorsicht Spoiler!] Die Geschichte um Medina beginnt sehr spannend, Detective Matt findet im Thomson Haus zwei bestialisch ermordete Menschen und deren Leichen, nur die kleine 8 Jahre alte Medina kann noch lebend geborgen werden. Hier ist zu erwähnen das Frau Piel auf jeden Fall ein gutes Händchen hat um kreativ die Zustände der Leichen zu umschreiben und auch immer kreativer dabei zu werden scheint.

Nach 12 Jahren erkennt man Medina kaum wieder, sie ist wohl so was wie die wandelnde Sexbombe auf Erden und jedem dem sie begegnet scheint nur ihre Brüste zu sehen, schon alleine Das fand ich sehr irritierend und schade. Die Ausdrucksweise der Autorin ist sehr direkt und keineswegs umschrieben, was weder negativ noch positiv ausgelegt werden kann sondern Geschmackssache des Lesers ist.

Wer nun denkt das die liebe Medina da unschuldig sei hat sich geschnitten, denn sie ist ein „Miststück“ vom feinsten. Sex ist ihre zweite Haut, dies ist etwas das uns die ganzen Episoden über auch begleitet. Allerdings steht sie nicht auf Schlappschwänze, genau so einer läuft ihr aber in Form vom reichen Alexander Bacero über den Weg der sie nach einem Unfall ins Krankenhaus bringt.

Er ist es auch der sie, um sich nun ihrer Vergangenheit zu stellen, in das 6 Stunden entfernte San Bernadino fährt. Dort stundenlang auf sie wartet bis sie im Haus ihrer verstorbenen Grandma und ihres Bruders Ross (damals 12 Jahre alt) alles erfährt. Sie ist eine Jägerin, mit der seltenen Gabe von den Paranormalen Wesen nicht gesehen zu werden, dieser Aspekt könnte ein sehr interessanter sein und habe ich so auch noch nicht gehört aber leider ist alles viel zu kurzatmig viel zu rasant um wirklich gut heraus zu stechen.

Im Keller trifft sie dann auf die zurück gebliebene Energie ihres Bruders, der auf sie gewartet hat um sie im Kampf gegen das Böse zu unterstützen. Wäre eine klasse Idee, aber er war bis zu ihrer Rückkehr ans Haus gebunden. Er war 12 Jahre als als er starb, dafür hat er aber in meinen Augen einfach zu viele Kenntnisse von der Welt was nicht gerade glaubwürdig rüber kommt, nicht rüber kommen kann.

Oft ist es leider so das die Charaktere sich plötzlich völlig anders verhalten als noch 2 Minuten zuvor, es ist sicher schwer so kurze Episoden so zu verpacken das es in sich schlüssig und abschließend verhält. Dies ist hier leider wirklich der Fall, man denkt sich oft, woher kann sie das plötzlich? Wo kommt die Waffe her die sie benutzt, die hatte sie eben noch nicht. Es ist so viel unerklärt und seltsam.

Im laufe der Episoden treffen sie und Alex der durch Vampire in einen Mischling verwandelt wurde auf viele kleine Paranormale Wesen inklusive Werwölfe und Hexen. Die Opfer und die Sexgelüste sind in Massen vorhanden und zumindest Erstere immer gut beschrieben , hätte mir jedoch mehr von der Jagd an sich versprochen.

Es ist ein Werk das durchaus viel Luft nach oben hat, das sich wandeln kann oder eben genau auf das abzielt wie es nun geworden ist. Eine Empfehlung in eine komplette Runde kann ich nicht geben, wer jedoch eine skurrile Abwechslung sucht wird sie hier definitiv finden.

Dennoch sehe ich die Arbeit in dem Ganzen die ich respektiere und anerkenne.

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