[Manga] Kamisama Kiss 01

 

 

Mangaka: Julietta Suzuki

Verlag: Tokyo Pop
Seiten: 212
ISBN: 978-3-8420-0480-1
Preis: 6,50 EUR
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Genre: Romance, Fantasy, Drama
Art: Reihe Band 01

 

Als ihr spielsüchtiger Vater die Biege macht, sitzt Nanami auf der Straße! Zum Glück überlässt ihr ein seltsamer Fremder sein >>Haus<<. Dieses entpuppt sich als heruntergekommener Schrein, in dem es vor Geistern nur so wimmelt, die Nanami kurzerhand zur neuen Schreingöttin erklären! Ganz zum Leidwesen von Götterdiener Tomoe, der ihr nun, ob er will oder nicht, zu Diensten stehen muss!

 

Puh, ich war sehr gespannt auf diesen Manga, denn es ist keiner meiner typischen Manga. Frau Suzuki konnte mich voll und ganz überzeugen, so das ich jetzt schon sehnsüchtig an Band 2 denke damit ich weiß wie es weiter geht, denn sie macht einen wirklich neugierig wie es mit der jungen Nanami und dem störrischen Tomoe wohl weiter gehen wird.

Das Cover ist sehr niedlich gemacht doch im Original ist es viel schöner und hat auch kräftigere Farben als hier auf dem Bild. Der Zeichenstil ist leicht, auf das Wesentliche konzentriert und das sind nun mal die Charaktere. Ihre Art zu zeichnen hat etwas so bezauberndes wie der Manag selbst ist. 

Alles in Allem ist es ein gelungener Manga bei dem alles vertreten ist, lachen wenn sich Nanami und Tomoe, der mit ihr mal so gar nicht einverstanden ist, sich wieder in die Köppe bekommen. Traurig, weil man weiß warum Nanami nun alleine dort ist und voller staunen darüber, was Nanami nun alles zu tun hat und mit ihren neuen Gaben vollbringen kann.

Ich kann den Manga aus der gekonnten Hand von Frau Suzuki nur empfehlen.

[VORSICHT SPOILER!] Nanami hat es nicht leicht, sie wohnt mit ihrem versoffenen Vater der nur Wetten im Kopf hat aber weniger die Erziehung seiner Tochter, diese eines Tages verlässt mit einem Zettel auf dem Tisch >>Er sei nun weg, sie möge nicht nach ihm suchen<<.

Das Alles wäre sicher nur halb so schlimm, aber in der Schule wird sie gehänselt und verliert durch die Schulden des Vaters auch noch das Haus und landet auf der Straße. Dort hilft sie einem Mann der Angst vor Hunden hat. Die beiden unterhalten sich kurz über ihr Leben und kurz darauf küsst der Unbekannte, der sich als Mikage vorstellt, sie auf die Stirn und schenkt ihr sein zu Hause.

Dort eingetroffen stellt sie fest, dass es sich nicht um ein Haus sondern um einen 20 Jahre vernachlässigten Schrein handelt. Ich stelle es mir unheimlich aufregend und schön vor in einem Schrein wohnen zu dürfen, wobei die Ausgangslage zwischen mir und Nanami ein wenig änders wäre  ^^.

In diesem Schreib leben 2 Geisterdiener und Tomoe der Götterdiener der mit Nanami absolut nicht einverstanden ist und sich erst mal aus dem Staub macht, nicht ohne großes Wortgefecht mit Nanami. Es sind so schöne Moment, lustig im ersten Augenblick und sehr rührend wenn die beiden mit ihren Gedanken alleine sind und vielleicht einfach nicht zugegeben wollen das sie den anderen doch ganz nett finden.

Die beiden kleinen unheimlich sympatischen Geisterdiener Kotetsu und Onikin klären Nanami auf das sie Tomoe mit einem Kuss an sich binden kann und er somit keine Wahl hat, als im Schrein zu leben und ihr zu dienen. Doch dies hält Nanami für eine nicht akzeptable Lösung.

Als sie von einer Hexe gejagt wird, die sich durch ihre Verspeisung einige Jahrhunderte verlängertes Leben gönnen will, holt sie Tomoe mit Magischen Zetteln zu sich. Dieser möchte natürlich lieber eine unterwürfige Entschuldigung, wird dann aber bei einem Sturz vom Baum auf den Nanami sich geflüchtet hat, von ihr gepackt und kurzerhand geküsst. Eine wunderschöne Szene die mir ein verträumtes Lächeln entlockt hat.

Zurück im Schrein kündigt sich Prinzessin Himemiko vom TataraSumpf an, um sie kennen zu lernen, was Tomoe verhindern will und verbietet der „Göre“ beim Treffen zu erscheinen. Nanami allerdings möchte Tomoe damit nicht alleine lassen und taucht auf während Tomoe sich mit dem Diener Himemikos anlegt auf, um letzteren verwandelt in einen Fisch vor Tomoe zu retten (der sie aber vorher rührend in Schutz genommen hat denn der Diener von Himemiko hat sich sehr herablassend über Nanami geäußert).

Das Ganze wird entschärft durch die Entschuldigung der Prinzessin als sie merkt das Nanami Tomoe mit der Wortmacht einer Schreingöttin in die Schranken weißt und bittet Nanami nun ihr zu helfen.

Sie hat sich vor einigen Jahren in einen jungen Menschen, mitlerweile zu einem jungen Mann gereift, verliebt und möchte diesen nun wieder sehen. Tomoes Wiederworte überhörend, möchte sie Himemiko helfen und sucht Kotaro Urashima in der Menschenwelt.

Durch Tomoes Zauber bekommt Himemiko die vorher eher gruselig aussieht, ein Schulmädchenaussehen und kann sich nun mit dem schüchternen Kotaro treffen.

Wie das Ganze dann Schlussendlich ausgeht möchte ich euch selbst herausfinden lassen, nur so viel sei gesagt: Es gibt natürlich wieder einige Spitzen von Tomoe 🙂

Es hat mir viel Freude gemacht, den Manga und ihren Charakteren, in ihrer Weiterentwicklung zu zu schauen und hoffe das ich euch den Manga etwas näher bringen konnte, denn er ist es wert. Frau Suzuki versteht es, ihre schönen Zeichnungen verbunden mit ihrer Story und den verschiedenen Elementen der Gefühle verschmelzen zu lassen und dies zu einem stimmigen Werk werden lässt.

*folgt*

 

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