Autor: Trudi Canavan
Verlag: blanvalet
Seiten: 800
Preis: 9,95 EUR
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Art: Trilogie Band 02 (Band 01)

 

Nach ihrem großen Sieg hat Auraya Nacht für Nacht Albträume. Nur Leiard, der Traumweber, könnte ihren Schmerz lindern, doch er bleibt verschwunden. Bis eine drängende Mission Auraya zum Himmelsvolk der Siyee führt. Im unzugänglichen Bergland Si enthüllt Leiard ihr seine wahre Identität – eine Identität, die Auraya in schwere Gewissenskonflikte stürzt und eine schicksalhafte Entscheidung heraufbeschwört…

Empfehlung

Überwältigend. Frau Canavan ist in meinen Augen eine Meisterin in ihrem Fach, sie schafft es nicht nur außergewöhnlich fesselnde Fantasy nieder zu schreiben sondern auch zahlreiche Möglichkeit und Stränge die Geschichte für den Leser nie langweilig werden zu lassen.

Tief beeindruckt bin ich von der tiefe ihrer Charaktere, diese kommen in diesem Band besonders gut zur Geltung denn sie entwickeln sich deutlich weiter. Ich war sehr erfreut darüber wie sich Auraya und auch Leiard entwickelt haben, gerade letzterer ist voller Überraschungen.

Ein Genuss und ein Vergnügen die seines Gleichen sucht.

Fazit

[Vorsicht Spoiler!] Dieser Band befasst sich größtenteils mit der Frage ob die Götter der Pentadrianer wirklich existieren oder nicht. Dies gilt auch für die Gegenseite, allerdings wird dem Leser diesmal ein schöner Einblick in das Leben der Pentadrianer erlaubt. Dies in Form von Denkerin Reivan die hauptsächlich daran beteiligt war, dass die Armee nach dem Rückzug aus dem Krieg wieder aus den Höhlen finden konnte. Somit wird eine der Stimmen auf sie aufmerksam und wird zur Götterdienerin ausgebildet, diese sind das Pendant zu den Priestern bei den Weißen.

Die Geschichte nimmt immer wieder neue Wendungen, einige, die man so gar nicht erwartet hat aber man denkt, wow, warum bin ich da nicht drauf gekommen. Man lernt die Götter etwas mehr und auch etwas weniger kennen, es klingt nach etwas Verwirrung aber zum Ende hin wird nicht nur Auraya vieles klar.

Besonders entzückt bin ich von Leiard, dieser trägt ja Teile der Traumvernetzungen Mirars in sich. In diesem Punkt muss ich mich hier zusammen reißen, in meinen Augen hat Frau Canavan hier das Herzstück erschaffen. Ich liebe es wie sie die Charaktere formt und erscheinen lässt.

Auch über die Weißen erhalten wir wieder viele Erkenntnisse und ich muss sagen das Rian und auch Dyara mich nicht überraschen. Sie scheinen im Laufe der Jahre ein wenig abgestumpft ihrer Arbeit für die Götter gegenüber oder haben selbst evt. einen so harten Rückschlag erleiden müssen, das sie für Mitgefühl völlig unempfänglich geworden sind.

Nach dem Krieg sind beide Seiten zu dem Entschluss gekommen, dass weiterer Krieg wohl keinen Sinn machen, zu diesem Zeitpunkt. Beide Parteien wollen versuchen die jeweils andere auf seine Seite zu ziehen. Dies ist der Grund warum die Pentadrianer nun Schiffe in alle Richtungen verstreuen um zu sehen ob man mit einander reden kann. Auch hier ist das noch lange nicht alles, ich bin gar nicht auf die eine Möglichkeit gekommen die in dem Buch ebenfalls erwägt wird. Aber das müsst ihr schon selbst lesen.

Auraya darf nach Si zurück kehren, nachdem sie die Sache mit den Pentadrianern geklärt hat die ebenfalls ein Schiff nach Si geschickt hatten, breitet sich die Krankheit namens Herzzehre die die Lunge angreift in den Dörfern der Siyee aus. Sie bleibt um zu helfen und trifft dort auch auf Leiard, dieser Teil war besonders spannend.

In dieser Zeit verlangen die Götter eine zu erfüllende Aufgabe von Auraya, doch diese wiedersetzt sich den Göttern um zu hinterfragen warum dies geschehen soll. Als diese jedoch nicht die gewünschten Antworten liefern muss Auraya sich entscheiden, ob sie überhaupt noch eine Weiße sein möchte.

Es ist ein wundervoller zweiter Roman geworden, genau das richtige Tempo vorgelegt, neue Aspekte eingebracht und wir lernen 2 neue Charaktere besser kennen. Ich habe mich ein wenig gewundert, ich glaube der Schreibtisch von Frau Canavan ist unheimlich groß, damit alle Notizen darauf passen. Ich freue mich noch heute mit dem dritten Band „Götter“ anfangen zu können.

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