Götter von Trudi Canavan

 

 

Autor: Trudi Canavan

Verlag: blanvalet
Seiten: 800
ISBN: 978-3-442-24484-3
Preis: 9,95 EUR
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Art: Trilogie Band 03 (Band 01, Band 02)

 

Die Zeichen stehen auf Krieg – und obwohl Auraya in ihrer neuen Rolle als Beschützerin der Siyee alles daran setzt, nicht in diesen Konflikt hineingezogen zu werden, kann sie ihm doch nicht entrinnen. Wenn Auraya jene retten will die sie liebt, muss sie sich auf die Seite Leiards und gegen die Götter stellen. Doch dies würde Verrat an jenen bedeuten, denen sie so lange treu gedient hat…

 

Der Finale Band und dieser kann mit Fug und Recht, grandios genannt werden. Es war lustig, traurig und voller Gefühle und ein wohlfühlen zwischen sehr vertrauten Charakteren.

In diesem Band werden wirklich viele Dinge offenbart, man erfährt auch mehr über die anderen Unsterblichen und lernt sie besser kennen. Aber auch die Götter, dessen Titel des Buches nicht besser gewählt hätte sein können, geben viel preis.

Eindrucksvoll geschildert, meisterhafter Umgang mit Worten und Dialogen, voller Ideen und Kreativität, ich kann diesen Band und die gesamte Trilogie nur jedem ans Herz legen. 

[Vorsicht Spoiler!] Einige habe ich sagen hören das dieser Band gerne paar hundert Seiten weniger hätte haben können, in meinen Augen wären mir 200 Seite mehr lieber gewesen, denn ich freue mich immer noch ein wenig mehr nach der Schlacht erfahren zu können. Doch mit dem Ende bin ich fast zufrieden. Lediglich wie es mit Danjin am Ende ausgeht finde ich etwas schade, denn dieser Charakter hat schon eine recht wichtige und interessante Rolle eingenommen.

Auraya muss viel Stärke zeigen, denn sie kehrt nicht als Weiße nach Si zurück, ihr wird nur noch Misstrauen entgegen gebracht, nicht von den Siyee sondern von den Zirklern. Doch auch Aurayas Glaube an ihre Götter sinkt weiter und wird lediglich noch von Chaia aufrecht erhalten, der weiterhin auf ihrer Seite ist und zu ihr hält, sie nicht als Bedrohung sieht.

Als die Siyee zu einem Vergeltungsschlag an den Pentadrianern ausholen, werden diese gefangen genommen und nach Glymma gebracht, in das zu Hause der Stimmen. Auraya folgt ihnen und kann mit der ersten Stimme Nekaun einen Handel abschließen, dieser jedoch bricht seinen Schwur und nimmt Auraya in einem Leeren Raum gefangen und foltert sie. Diese Zeit war nicht nur für Auraya und Mirar sehr schlimm, denn ich habe auch reichlich mit gelitten und mir den Kopf darüber zerbrochen wie sie da denn nun wieder raus kommen soll. Hier spielt der liebe Unfung eine nicht unerhebliche Rolle, auch wenn dieser selbst das Schloss mit dem Auraya angekettet ist nicht mit Magie öffnen kann.

Mirar ist zur gleichen Zeit in Glymma, denn er wurde von den Stimmen eingeladen und durch einen Handel dazu ermutigt mit in den Krieg zu ziehen, während Auraya immer noch ihre Gefangene ist. Diesmal sind es die Weißen die die Pentadrianer angreifen wollen und Mirar hat zugestimmt letztere zu schützen aber nicht aktiv in den Kampf ein zu greifen, dies steht jedem Traumweber frei, für welche Seite auch immer.

Im gleichen Zuge versuchen die restlichen Unsterblichen eine geheimnisvolle Schriftrolle der Götter zu finden, vorrangig Emerahl die von den Zwillingen Surim & Tamun unterstützt wird. Nur kurz unterbricht sie die Suche um auf Mirars bitte Auraya zu unterrichten ihre Gedanken zu verbergen und ihr zu übermitteln wie sie eine Unsterbliche werden könnte wenn sie sich dafür entscheiden möge. Diese Zeit fand ich sehr spannend, es war interessant wie sich zwei ebenbürtige Charaktere zusammen verhalten und Stück für Stück ihre Sympathie füreinander entdecken.

Es ist sehr aufregend gewesen die Verläufe zu beobachten, was es mit der Schriftrolle und der Toten Göttin die diese erschuf, auf sich hat. Auch die Götter nehmen eine interessante Wendung die ich bereits erahnt habe und ich überrascht war das es tatsächlich so ist, denn ab und zu habe ich dann doch wieder gezweifelt, also so, wie es von Frau Canavan sicher beabsichtigt war, sehr schön gemacht.

Ein wundervolles Werk so umfangreich und beeindruckend, das man es gelesen haben muss, ich habe selten solch hohe gelungene Fantasy lesen dürfen. Vielen Dank.

*folgt*

 

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