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Autor: Claudia Gray
Verlag: Penhaligon
Seiten: 384
Preis: 18,95 EUR
Amazon: bestellen
Art: Reihe Band 01

 

Als ich Lucas kennen lernte, war ich davon überzeugt, er sei der einzige normale Mensch in meiner Umgebung. Dabei hat er ein Geheimnis, das nicht nur alles auf den Kopf stellt, woran ich glaube – es könnte auch meiner Familie und allen, die ich kenne, den Tod bringen!

 

Empfehlung

Frau Claudia Gray hat mal was ganz Anderes probiert und ich denke das leider dadurch viele Leser sehr irritiert reagieren. Ich selbst war dementsprechend auch ziemlich geschockt und konnte im ersten Moment nicht glauben was ich erst knapp vor der Hälfte des Buches zu lesen bekam als die Situation und die neuen Informationen ganz unvorbereitet auf mich zu kamen.

Der Schreibstil ist sofern er Fahrt aufgenommen hat flüssig und schnell zu lesen, ich habe das Buch relativ schnell durch gehabt, seltsam war, dass ich einerseits völlig erschüttert war, aber andererseits wissen wollte wie es denn nun weiter geht.

Die Charaktere bis auf der seltsame Anfang sind sehr gut gelungen und vor allem der männliche Hauptprotagonist ist mir ans Herz gewachsen und sehr authentisch.

Das Buch ist sicher nicht für Jeden etwas, wer also nicht vom normalen altbekannten Schema abweichen möchte lässt ausnahmsweise lieber die Finger davon.

Fazit

[Vorsicht Spoiler!] Wir werden im Prolog direkt in eine Situation hineingeworfen die wir erst ziemlich am Ende des Buches wirklich erleben. Das an sich fand ich schon etwas irritierend, hat mich nun aber weniger gestört da ich vorab Infos immer sehr gerne erhalte.

Wir lernen nun die junge Bianca kennen die mit ihren Eltern als Lehrer, sie als Schülerin, an das Evernight Internat wechseln und zukünftig auch dort leben sollen. Sie beschreibt es als einen Ort wo das Böse zu spüren ist. Bis dahin dachte ich ok, alles in Ordnung dann können wir los legen.

Als Bianca, um ein Zeichen zu setzten, abhauen will und dabei auf jemanden unheimlichen stößt lernt sie Lucas kennen der sie „retten“ möchte. Sie denkt zunächst das Lucas der Jemand ist vor dem sie davon lief, dies wird auch dem Leser glaubhaft gemacht. Zu meinem Leidwesen wird dies auch nie wieder erwähnt, schade das die Autorin das nicht wieder aufgegriffen hat denn wir wissen ja nicht was sie denkt 🙂

Nun fängt ganz normal der Alltag an, sie lernt die anderen Schüler kennen, eine überaus schicke und umwerfend aussehende Bande, und eben die „normalen“ die anderen Neuen in diesem Jahr. Auch Lucas ist neu, dieser setzt sich auch für Die ein Die von den Alten schon länger dort lebenden Schönlingen gehänselt werden, sehr zum Unmut Letzterer.

Wir lernen einige der Neuen genauer kennen, diese sind mir auch auf Anhieb sympatisch und man bekommt auch von dem Einen oder Anderen tiefere Einblicke was sehr schön ist. Lucas und Bianca kommen sich auch immer näher, dies war anfangs seltsam, da sie sich wirklich ab dem ersten Zeitpunkt schon so absolut inniglich mochten und DAS kommt aus meinem Mund 🙂 Wo ich generell eine Verfechterin der „Liebe auf den ersten Blick“ bin.

Was mich aber absolut umgehauen hat, was ich absolut nicht nach voll ziehen kann (wer hier nicht tiefer in die Materie dringen möchte überspringt diesen Absatz!), warum zum Teufel lässt die Autorin die Leser 176 Seiten im unklaren darüber das Bianca schon lange das Wissen hat, dass sie als Vampirbaby zur Welt kam? Gut, wir wissen es immerhin ein wenig früher als Lucas selbst, aber da hab ich wirklich den Kopf geschüttelt. Allerdings muss man der Autorin lassen, damit hat sicher kaum einer gerechnet 🙂

Das Chaos an der Schule wird perfekt als heraus kommt das Lucas einem geheimen Orden dem „Schwarzen Kreuz“ angehört, dieses besteht einzig und allein aus dem Grund die Vampire zu jagen und zu töten. Lucas wurde dazu eigens ausgebildet und erzogen, ja sogar für diesen Zweck geboren, doch nach seiner Entdeckung  muss er aus der Schule fliehen, und damit auch weg von Bianca weg von seiner Liebe…

Was mir ausgesprochen gut gefallen hat, sind die Dialoge zwischen Lucas und Bianca auch das Verhalten von Lucas und seine Denkweise haben mir sehr gefallen.

Alles in Allem ist Evernight ein Buch das ich nur bestimmten Leuten empfehlen kann, aber zumindest ich für mich kann sagen, das ich auch die Folgebände lesen werde, denn ab ca. der Mitte wird es mit Allem besser und der Leser wird wieder mit einbezogen, schließlich wollen wir immer alles zuerst erfahren damit wir behaupten können das Eine oder Andere niemals so zu machen 🙂

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