Die Drachenjägerin – Das hohe Spiel von Maja Winter

 

 

Autor: Maja Winter

Verlag: blanvalet
Seiten: 544 Seiten
ISBN: 978-3-4422-6813-9
Preis: 13,00 EUR
Amazon: bestellen
Art: Trilogie Band 01

 

Handlung selbst zusammen gefasst:
Es geht um die junge Linn die nicht nur von Drachen träumt und diese auch noch sieht, sondern eines Tages auftauchen und ihr Dorf nieder brennen. Die Dorfbewohner geben ihr die Schuld und wollen Vergeltung, ihre Mutter kann sie davon abhalten und sie erfährt zum ersten mal in ihrem 17 jährigen Leben etwas über ihren toten Vater. So zieht sie aus um Drachenjägerin zu werden…. doch das gesamte Ausmaß über das Ableben ihres Vaters weiß sie nicht, doch der Rest der Welt glaubt es zu wissen und macht ihr das Leben schwer… 

 

Den ersten Band habe ich nun beendet und die ersten Worte die mir dazu einfallen sind spannend, vielfältig und kreativ. Frau Maja Winter hat es geschafft einen höchst interessanten Anfang einer abwechslungsreichen Fantasy Geschichte um eine tapfere kleine Heldin zu weben die nicht nur selbst viele Geheimnisse hat sondern auch Menschen begegnet hinter deren Geheimnisse sie selbst kommen muss.

Frau Winter schreibt und beschreibt die Dinge das sie wunderbar flüssig hintereinander ablaufen und sich wunderbar zu einem kleinen Film fügen. Doch Vorsicht wer denkt träge werden zu dürfen, denn oft passiert unverhofft etwas und wenn man den Fehler gemacht hat bei ihrer weichen Schreibweise unaufmerksam zu werden dem hat sie hier wundervoll den nassen Waschlappen zum aufwachen um die Ohren geschmiert.

Ich kann den ersten Band nur wärmstens weiter empfehlen und werde mich sobald als möglich auf die beiden weiteren Bände stürzen, denn wie es weitergeht will ich lieber gestern als heute wissen.

[Vorsicht Spoiler!] Linnia Adora Harlon ist ein Mädchen von 17 Jahren die aufwuchs ohne jemals etwas über ihre Vater erfahren zu haben. Denn ihre Mutter schweigt still darüber und verbietet jedes Wort. Das Einzige, dass Linn von ihrem Vater hat, ist ihre Silberne Kette mit roten Rubinen und sie weiß das ihr Vater Drachen bekämpft hat, für den König von Schenn als Ritter der Drachengarde.

Sie sieht die Drachen, vor allem dein Einen, den roten Drachen der immer wieder wie ein Schatten über ihr hinweg gleitet. Doch niemand will ihr glauben, denn in ihrem Dorf in Brina gibt es keine Drachen so heißt es. Als eines Tages die Drachen kommen und das Dorf verwüsten, Menschen dabei sterben und auch ihre geliebte Familie nicht verschont bleibt erfährt sie auf unsanfte Weise was ein teil ihrer Vergangenheit und der ihres Vaters ist.

Linn weiß das die Drachen ihretwegen da waren, sie weiß das es nicht aufhören wird und sie weiß das sie fort muss, fort von ihrer Familie um nach Lanhannat zu gehen, zum König und in der Drachengarde gegen die bösartigen Bestien zu kämpfen. Doch das stellt sich nicht als so einfach heraus. Sie wird dort mit der Vergangenheit ihres Vaters konfrontiert, dieser habe sich mit den Drachen verbündet und sich gegen seine eigenen Ritter gestellt und tötete diese, er wurde für immer verbannt und das steht auch ihr bevor als der König erfährt wer sie wirklich ist.

Zur Seite steht ihr der junge Schreiber Nival, der so blass und schüchtern ist der ihr Hilfe und ein Dach über dem Kopf bietet, bei seiner Tante Mora. Dort soll sie von Bher, seinem Onkel, gelehrt bekommen wie man gegen Drachen kämpft, doch seine Frau Mora verbirgt ein Geheimnis, sie ist eine Magierin. in Schenn ist das zaubern verboten und wird mit dem Tode bestraft. Doch auch Nival verbirgt etwas vor ihr, nur was könnte das sein?

Auch der Hofnarr der so fröhlich umher hüpfende und schreiende ist ihr zugetan, er ist zur Stelle wo immer sie ihn benötigt. Doch sein Gesicht verbirgt sich unter einer Schicht von Schminke, nicht nur das scheint er zu verbergen.

Es ist fesselnd Linn bei ihren Abenteuern zu begleiten und es passiert so unheimlich viel, das meine Rezension im Grunde ein eigenen kleines Buch werden könnte so viel würde ich gerne dazu schreiben, so viele Gedanken schwirren in meinem Kopf. Doch sollt ihr das Buch ja selbst zur Hand nehmen, die Charaktere des Hofnarren und Nivals waren von Anfang an etwas geheimnisvoll und man erfährt Anfangs nicht viel über deren Vergangenheit, doch viele Kleinigkeiten haben sie mich gleich ins Herz schließen lassen.

Immer sind sie zur Stelle wenn unsere Linn einen kleinen Stupser oder Hilfe brauchte, sei es nun ganz allein in einer neuen Stadt, Gesellschaft oder viele andere Dinge, die Autorin schafft es auch die Nebencharaktere so liebevoll zu umschreiben das ich selbst wünschte ich könnte sie kennen lernen. Der Hofnarr so lustig er doch zu sein scheint, ist klug und gar nicht so schwach wie vermutet und kämpft an Linns Seite gegen die Drachen denen sie sich stellt. Doch welche Geheimnisse die beiden wirklich mit sich tragen, darauf wäre ich bis fast zuletzt wirklich nicht gekommen, bravo Frau Winter.

Auch als sich Linn als Jungfrau für einen Drachen namens Nat Kyah opfert statt einer Dörflerin aus Gota überrascht die Autorin, nicht wie vermutet, mit einer ekeligen Höhle sondern mit weitaus mehr. Ich war hoch erfreut, das dort noch andere außer ihr waren, das es richtige Gespräche mit dem Drachen gibt und man wieder Stück für Stück mehr auch über die Geschichte der Drachen und das Amulett erfährt das Linn von ihrem Vater erhielt. Dennoch gibt die Autorin nicht alle Infos preis was einen immer weiter lesen lässt in der Hoffnung mehr zu erfahren.

Sie lässt einen zum Glück nicht komplett im Dunkeln tappen zum Ende hin lüftet sie das ein oder andere schon einmal für uns, doch vieles muss ich auch noch heraus finden und ich freue mich darauf. Ich hoffe, sollte ich euch auf den Geschmack gebracht haben, eure Rezensionen und die Sicht der Dinge lesen zu können ob es euch auch so ergangen ist. Es ist an euch zu erfahren ob Linn es nun in die Drachengarde geschafft hat oder nicht *zwinker*

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.